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Gemeinsam gegen antimuslimischen Rassismus – IRG NRW bei der Marwa-El-Sherbini-Preisverleihung 2026

Auf Einladung des Forums muslimische Zivilgesellschaft NRW nahm die Islamische Religionsgemeinschaft NRW (IRG NRW) am 1. Juli 2026, dem bundesweiten Tag gegen antimuslimischen Rassismus, an der Marwa-El-Sherbini-Preisverleihung 2026 in Krefeld teil.

Die Veranstaltung setzte ein starkes Zeichen gegen antimuslimischen Rassismus und für Demokratie, Menschenwürde sowie gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Religionsgemeinschaften und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsam ein deutliches Signal gegen Diskriminierung und für eine offene, vielfältige Gesellschaft zu setzen.

Den Auftakt bildete die Vorführung des Films „UNCIVILIZED – Ein filmischer Blick auf antimuslimischen Rassismus“. Im Anschluss folgte die feierliche Verleihung des Marwa-El-Sherbini-Preises, mit dem herausragendes Engagement gegen antimuslimischen Rassismus gewürdigt wurde.

Zu den Mitwirkenden zählten unter anderem die Ministerin für Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Verena Schäffer, der Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, Frank Meyer, Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert sowie die Wissenschaftler Prof. Dr. Karim Fereidooni und Prof. Dr. Ömer Alkın. Durch das Programm führte die Moderatorin und Content Creatorin Büşra Sayed.

Ein besonderer Höhepunkt war die Podiumsdiskussion mit Khola Maryam Hübsch, Prof. Dr. Karim Fereidooni, Dr. Silvie Fiebig und Lutz Jäkel, die sich der Frage widmete, welche Verantwortung Politik, Institutionen, Medien und Gesellschaft im Umgang mit antimuslimischem Rassismus tragen. Ergänzt wurde das Programm durch einen Poetry-Slam-Beitrag der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterin Ayşe Irem sowie einen musikalischen Ausklang mit Wisāl al-Aḥibba, deren spirituelle Gesänge an die musikalischen Traditionen des Sufismus anknüpfen.

Im Rahmen der Preisverleihung wurden Persönlichkeiten sowie Vereine, Organisationen und Institutionen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise gegen antimuslimischen Rassismus sowie für Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.

Die Islamische Religionsgemeinschaft NRW bedankt sich herzlich für die Einladung und die gelungene Veranstaltung. Der Tag hat eindrucksvoll verdeutlicht, wie wichtig das gemeinsame Engagement von Politik, Zivilgesellschaft, Religionsgemeinschaften und Wissenschaft für den Schutz der Menschenwürde und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist.

Als Islamische Religionsgemeinschaft NRW werden wir uns auch weiterhin mit Nachdruck für Dialog, gegenseitigen Respekt, gesellschaftlichen Zusammenhalt und den entschlossenen Einsatz gegen jede Form von Rassismus und Menschenfeindlichkeit einsetzen.

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